MERIAN ScienceLog - Nr. 19 - Der Bordelektriker

25.11.2008

„Die Besatzungsmitglieder der Maria S. Merian stellen sich vor“ – Teil 2: Der Elektroniker

log19-abb_2dreesklein.jpgAutor (links): Georg Drees

Autor Georg Drees ist aus Österreich und studiert in Kiel Ozeanographie. Er ist im 9. Semester und fährt als wissenschaftliche Hilfskraft auf der Maria S. Merian mit.

 

Hermann Pregler (47) ist Elektroniker auf der FS Maria S. Merian und ledig. Georg Drees hat für planeterde mit ihm gesprochen.

Drees: Servus Hermann
Pregler: Servus

Drees: Wie viele Jahre bist Du schon auf See, auf welchen Schiffen bist Du gefahren und seit wann in der Forschung?
Pregler: Seit Juli 2006 fahre ich zur See, darunter auf den Forschungsschiffen Merian und Sonne.

Drees: Wie bist Du zur Seefahrt gekommen?
Pregler: Indem mich Frank Riedel, der hier als festangestellter Elektroniker fährt, fragte, ob ich die Urlaubsvertretung für ihn übernehme.

 

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Hermann Pregler in seiner Werkstatt.

Drees: Welche Aufgaben hast Du an Bord?
Pregler: Alle elektronischen Systeme warten und am Laufen halten und die Unterstützung der Wissenschaft gewährleisten – speziell die elektronischen Systeme.

Drees: Was ist denn Dein typischer Tagesablauf?
Pregler: Aufstehen, Arbeiten… *lacht*. Es nennt sich WTD, der wissenschaftlich-technische Dienst. Systemoperator und Elektroniker und wir haben normalen Tagesdienst, beginnen um 8:00 Uhr und hören um 17:30 auf.Wir sind den Rest der Zeit auf Standby, wenn halt irgendwelche Notwendigkeiten sind, zum Beispiel wenn Systeme ausfallen, und wir stehen letztendlich rund um die Uhr zur Verfügung, nur der normale Regeldienst ist von 8:00-17:30 Uhr. Der Rest ist eigentlich Freizeit.

Drees: Was ist ein besonderer Moment oder irgendetwas Besonderes für Dich an Bord?
Pregler: Etwas Regelmäßiges oder ein zufälliges Ereignis, das einmal passiert ist?

Drees: Es kann auch zwischendurch mal etwas sein.
Pregler: Das Treffen mit der Polarstern.

Drees: Wie oft bist du im Jahr an Land und was tust Du da?
Pregler: Ich bin selbständig. Ich habe ein Elektronikentwicklungsbüro. Dort arbeite ich, wenn ich nicht auf Schiffen fahre. Also je nach Auftragslage mal mehr, mal weniger.

Drees: Vielen Dank für das Interview.
Pregler: Bitte schön!

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